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Zwischen Möllen und Sarkow, dort wo der Friedländer Graben in den Schwielochsee mündet, hat ein Biber seine beeindruckende Burg errichtet.

Gefällte, angenagte Bäume konnte man bisher an der Spree-Mündung gegenüber von Glowe sehen, jetzt scheint eine kleine Familie hierher gezogen zu sein. Dutzende Bäume, scheinbar sinnlos gefällt, liegen bereits in ein paar Metern Entfernung zum Bau; teilweise mächtige Stämme.

 

Der abgelegene, ruhige Bereich beim Leißnitzer Ortsteil Sarkow scheint ideal für den Biber. Hier lebt wahrscheinlich ein Pärchen — der Biber ist monogam und geht eine lebenslange Einehe ein — und nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen kommen Ende April/Anfang Mai 2 bis maximal 6 Junge zur Welt.

Unterirdisch ist der Bau noch größer, oft größer als eine Familie benötigt. Daher können sogar mehrere Familien in einer Burg wohnen. Bei Nahrungsknappheit werden jüngere Tiere vertrieben.

Der Biber ernährt sich übrigens ausschließlich von Pflanzen, also Holz, Rinde und Kraut sowie Fallobst, Mais und Getreide (Quelle: Wikipedia.de) — er gehört also zu den wenigen Tieren, die pflanzliche Cellulose verdauen können.

Da der Biber hier im Leißnitzer Randgebiet wahrscheinlich keine großen Schäden anrichten kann, sollte er nicht gestört werden. Eventuell versuche ich in den nächsten, wärmeren Monaten mal, auf die Foto-Pirsch zu gehen. Dann erscheint hier auf Leissnitz.de ein exklusives Foto von unserem Leißnitzer Biber.

► MOZ-Artikel Biber erobern den Schwielochsee

► Querschnitt einer Biberburg
► Wikipedia-Artikel zum Europäischen Biber

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